Besonders notwendig scheint hier die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten.

Die Schaffung passender politischer Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung von Menschen mit Suchterkrankungen zu unterstützen und deren Beteiligung an medizinisch- und rehabilitationsbezogenen Entscheidungen sicherzustellen.

Die Katamnesen haben sich zunächst ausschließlich Rehabilitanden mit alkoholbezogenen Störungen bezogen.

sie sucht sie Kassel-48

Soziale und berufliche Teilhabe ist dabei die zentrale Ausrichtung.

Die Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen für ein umfassendes System von medizinischen, psychologischen und sozialen Suchthilfen und einer koordinierten Versorgung in der Region unter Einbeziehung der Selbsthilfe ist dabei von entscheidender Bedeutung. Erfolgreiche Suchthilfe führt insbesondere zur sozialen und gesundheitlichen Stabilisierung – außerdem zu erheblichen Einsparungen bei Kranken- und Rentenversicherungen und anderen Sozialleistungsträgern, sowie am Arbeitsplatz.

Durch eine effektive Organisation der Anschlussversorgung sollen die Behandlung Abhängigkeitskranker verbessert und die Versorgungsbereiche (Krankenhaus, Rehabilitation, Suchtberatungsstellen) enger miteinander verzahnt werden.

In der verabschiedeten Empfehlung sind die Punkte, auf die Suchtfachverbände unter Beteiligung des GVS in ihren Stellungnahmen hingewiesen haben, erfreulicherweise aufgenommen worden.

Handlungsempfehlungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV), der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) für die Verbesserung des Zugangs nach qualifiziertem Entzug in die medizinische Rehabilitation Abhängigkeitskranker.

Dieses Verfahrens soll dafür sorgen, dass alkohol-, drogen- oder medikamentenabhängige Menschen künftig direkt nach einem qualifizierten Entzug im Krankenhaus in eine Einrichtung der ambulanten oder stationären Suchtrehabilitation verlegt werden können, wenn dies medizinisch notwendig ist.Der Sozialbericht ist obligatorisch und kann auch von der am Verfahren beteiligten Suchtberatungsstelle erstellt werden.Der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) und der GVS haben im Zusammenhang mit dem „Nahtlosverfahren“ ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht.Ausgangspunkt sind zum einen das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz und die Frage, ob es sich bei der Durchführung von Leistungen zur medizinischen Reha um einen ausschreibungspflichtigen öffentlichen Auftrag handelt, sowie zum anderen die Forderung der Rechnungsprüfungsbehörden und des BMAS nach mehr Transparenz bei der Zulassung von Reha-Einrichtungen, bei der Belegungssteuerung und bei der Festlegung von Vergütungen.Ausschreibungen werden in der medizinischen Reha der DRV nach dem aktuell bekannten Informationsstand nicht stattfinden, aber es wird ein deutlich transparenteres ‚Vergabeverfahren’ bei der Leistungserbringung gefordert.Zusammen mit den anderen Bundesverbänden der Suchtselbsthilfe wurde der Gemeinschaftsstand der diakonischen Sucht-Selbsthilfe durch die 4 beteiligten Verbände betreut.